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Das monumentalste und imposanteste Denkmal der bulgarischen Architektur und Kunst und das größte Aufklärungszentrum in Bulgarien ist das Rila Kloster "Uspenie Presveta Bogorodiza". Es befindet sich im nordwestlichen Teil von Rila – Gebirge auf einer Höhe von 1147 m über dem Meeresspiegel. In der Nähe von ihm fließen die kleinen Bergflüsse Rilska und Druschljaviza. Es ist 120 km von Sofia und 4 km von der Stadt Rila entfernt.

Mit seiner Größe, Architektur, Wandmalerei, Geschichte, seiner schönen Natur und mit der schönen Aussicht zu den nahen Gipfeln ist das Kloster zweifellos die größte touristische Attraktion unter den Klöstern in Bulgarien.

Seine Geschichte ist eng mit der Geschichte des bulgarischen Volkes verbunden. Das Kloster ist im 10. Jh. von dem bekannten bulgarischen Einsiedler Ivan Rilski gegründet. An der heutigen Stelle ist es im 14. Jh. gebaut. Da ist das älteste Gebäude im Komplex gebaut – der beeindruckende Steinturm, von dem Sevastokrator Hrelju 1334 -1335 gebaut. Er ist ein Schutzturm mit fünf Etagen, der 8, 25 m lang, 7,75 m breit und 23 m hoch ist. Er sieht so imposant aus. Auf der obersten Etage ist die Kapelle "Preobrajenie Gospodne" (Verklärung Christi). An den Wänden der Kapelle sind Fragmente aus alter Wandmalerei erhalten. Das Kloster hatte große Vorrechte. Alle bulgarischen Zaren von Ivan Assen der Zweite (1218 – 1241) bis zur Eroberung Bulgariens von der Türken in der Zeit von Ivan Schischman (1378) haben das Kloster gut gestiftet. Aber nach der Invasion der Türken wurde es zerstört und verwüstet bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte des 15. Jh. bauen drei Brüder aus der Stadt Küstendil das Kloster wieder und sie transportieren die Reliquie von St. Ivan Rilski, die zum Verehren ausgestellt sind. Seit diesem Moment beginnt ein intensives geistiges Leben. Gesandte von dem Rila Kloster besuchen Russland und heute ist im Museum eine Urkunde aufbewahrt, die der russische Zar Ivan Grosni dem Kloster geschenkt hat. Die Schenkungen enthalten Bücher, Finanzmittel und Kirchenutensilien. Die nationale Wiedergeburt im 18. und 19. Jh. gibt einen neuen Anstoß für den Klosterwiederaufbau. Mit der Stiftung reicher Bulgaren aus dem ganzen Land beginnt der Aufbau im 1816 und dauert 30 Jahre. Das imposante Architekturensemble charakterisiert sich durch verschiedene Bogen, Säulengänge, Altane u. a. Die Außenwände lassen das Gebäude wie eine Festung aussehen. Der vierstöckige Wohnteil besteht aus etwa 300 Mönchzellen, vier Kapellen, einem Zimmer für die Äbte, einer Bibliothek und Stifterzimmern. Besonders interessant ist die Klosterküche mit ihren riesengroßen Gefäßen.

Die Hauptkirche ist unmittelbar an dem Hreljover Turm von 1834 bis 1837 gebaut. Die Wandmalereien haben die besten Maler der Epoche gemacht, darunter sind die Namen von den beiden Brüdern Dimitar Sograf und Sachari Sograf. Hier arbeitet auch der Sohn von Dimitar, der zukünftige Maler Stanislav Dospevski, der später die künstlerische Akademie in Peterburg absolvierte. In der Kirche gibt es viele wertvolle Ikonen, zwischen dem 14. und 19. Jh. gemalt sind. Eine außerordentliche Sehenswürdigkeit ist aber der zentrale geschnitzte Ikonostaß, der 5 Jahre lang von vier Meister – Holzschnitzern gefertigt wurde. Seine Größe und Komposition sind einzigartig in der bulgarischen Schnitzerkunst. Daran sind 36 Figurszenen, Gestallte von alttestamentlichen Königen, Aposteln, Martyrern u. a. geschnitzt, die mit sehr üppiger Ornamentik von Blumen, Vögeln und anderen stilisierten Tieren umgeben sind. Alles das ist aus Nussbaumholz und Vergoldung.

Im Klostermuseum sind wertvollen alten Gegenstände versammelt: goldene und silberne Kirchenutensilien, Münzen, Waffen, Schmücke, goldbestickte Stoffe, Stickarbeiten u. a. Hier ist auch die Eingangtür der alten Hreljover Kirche. In dieser Kirche gibt es merkwürdige Holzschnitzereien, alte Ikonen und Evangelien. Ein unikales Kunstwerk ist hier das berühmte geschnitzte Kreuz, das vom dem Mönch Rafail ausgearbeitet wurde. Es ist aus einem ganzen Holzstück (81 cm x 43 cm). Der Mönch hat sehr kleine Werkzeuge und Messer und Vergrößerungslinsen gebraucht, damit er 104 religiöse Szenen und 650 kleine Figuren meißeln kann. Die Arbeit hat 12 Jahre gedauert, danach verliert der Meister sein Sehvermögen.

Das Rila Kloster ist ein nationales historisches Denkmal seit 1976 und im 1983 geht es in der Liste von UNESKO.

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